Info | Aktuelle CD | Biographie | Hörproben | Video | Portrait | Rezensionen


 

Info

Genre: Renaissance, Barock
Mitglieder: Rika Tjakea (Gesang und Kleinigkeiten) und Fabio Malaguti (Gitarre, Bouzouki und Gesang)
Ort: Hamburg
Kaufen: Audio-CD und digitaler download auf cec-music.de
Webseite: feinslieb.de

Aktuelle CD

Cover

Auf ihrer ersten CD ‘Ay triste – falala!’ dokumentiert Feinslieb, wie Dichter und Musiker aller Zeiten die Kunst in den Dienst der Liebe gestellt haben – die Angebetete zu betören und zu preisen, nicht selten auch zu schmähen, weil ihr steinernes Herz nicht zu erweichen war. Und zu unserem Glück waren viele der Schönen vergangener Zeiten so spröde, dass darüber viele wunderbare Lieder entstanden sind.
Kaufen: Audio-CD und digitaler download auf cec-music.de

 


Biographie

Das Duo FEINSLIEB begibt sich auf seinen musikalischen Pfaden weit in die Vergangenheit. Rika Tjakea (Gesang und Kleinigkeiten) und Fabio Malaguti (Gitarre, Bouzouki, Gesang) singen und spielen vorwiegend europäische Kunst- und Volkslieder vom Mittelalter über Renaissance und Barock bis ins 19. Jahrhundert. Historisch unkorrekt und musikalisch erfrischend lebendig schweben FEINSLIEB mühelos zwischen Hochkultur und Unterhaltung, rasant oder gefühlvoll und nie kitschig.

Rika Tjakeas Stärke ist ihre Ausdrucksstärke und ihre Vielseitigkeit, ihre Markenzeichen sind charmanter Witz und Schlagfertigkeit. Ihr Repertoire reicht von plattdeutschem Swing über deutsche Schlager und Chansons der 20er bis 50er Jahre bis zu Liedern aus Renaissance und Klassik und a cappella-Gesang. Neue Projekte kommen stetig dazu. Und sie singt auch gern Jazzstandards. Nur eines macht sie nicht (oder nur gegen viel Geld): Standardmusik. Nach ihrem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg entschloß Rika sich, lieber etwas Unordentliches zu machen. Daher machte sie sich als Sängerin und Gesangslehrerin selbständig. Neben ihrer klassischen Gesangsausbildung hat sie sich vor allem im Jazzbereich fortgebildet. Für ihre vielseitigen musikalischen Aktivitäten ist Rika Tjakea der Kulturförderpreis des Landkreises Lüneburg 2009 im Bereich Musik verliehen worden. Außerdem ist sie im Kulturhaus Eppendorf für die Veranstaltungen zuständig. Zur Homepage von Rika

Fabio Malaguti hat die Welt schon von Pakistan bis Guatemala bereist und dabei unterschiedlichste musikalische Eindrücke gesammelt. Während längerer Aufenthalte in Mittel- und Südamerika entdeckte er seine Leidenschaft für die lateinamerikanische Musik des 20. Jahrhunderts, deren Interpretation er in mehreren Meisterkursen vertiefte. 2003 schloss er das Studium der klassischen Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg ab. Seit über 10 Jahren konzertiert Fabio Malaguti im In- und Ausland, solo und in verschiedenen Besetzungen, die auch auf CD erschienen sind, und arbeitete für diverse Studioprojekte, u.a. für das Hörspiel ‚Nachtzug nach Lissabon‘. Zur Homepage von Fabio


Hörproben


Video


 


 

Portrait (WDR)

Lange Zeit galt das Volkslied in Deutschland als verpönt und rückständig. Aber das hat sich in den letzten Jahren geändert. Viele Sänger und Gruppen widmen sich diesem Repertoire – und beweisen dabei einen neuen Mut zur Schlichtheit.

Das Duo Feinslieb „…holt die Melodien der Vergangenheit in die Gegenwart, ohne dabei in Ehrfurcht zu erstarren.“

[…]

„Rika Tjakea trifft den Ton der Melodien mit einem Klang, der handwerkliches Können auf der einen und einen unbefangenen Zugang auf der anderen Seite vereint.“

[…]

„Rika Tjakea und Fabio Malaguti gelingt ein heikler künstlerischer Balanceakt: Einerseits bewahrt das Duo die ursprüngliche Schlichtheit der alten Lieder, andererseits füllt es die Musik auch mit neuem Leben. Deshalb ist die Gruppe Feinslieb eine schöne Entdeckung.“


Portrait von Marcus Stäbler (WDR3, TonArt)


 

Rezensionen

Eine gewisse Melancholie – Rika Tjakea und Fabio Malagutis „Feinslieb“-Album: Swing op de Deel und Quadrophonia, Duos mit dem Lautenisten Martin Hinrichs und dem gitarrespielenden „Swing-Bubi“ Mark Hertzer sowie allerhand weitere Projekte – es war schon immer ziemlich schwierig, das musikalische Schaffen von Rika Tjakea im Überblick zu behalten. Einiges zählt zur Vergangenheit, Quadrophonia ist nur noch ein Trio, ohne die Altistin, die von Lüneburg nach Hamburg umzog. Jetzt stellt Rika Tjakea ein weiteres Programm vor: das Duo Feinslieb,  zusammen mit Fabio Malaguti (Gitarre, Bouzouki und Gesang). Ihre CD „Ay triste – falalá“, aufgenommen in der Lüneburger Friedenskirche, ist beim Reppenstedter Label conditura [Ergänzung von éclaire records:’Sie ist natürlich bei éclaire records erschienen‘] erschienen. Es geht quer durch Europa und durch die Jahrhunderte – „historisch unkorrekt und musikalisch erfrischend lebendig“, wie es im Begleittext heißt: Das populäre „Der Winter ist vergangen“ und „Mein Mädel hat einen Rosenmund“, aus England Thomas Morleys „Though Philomela Lost Her Love“, aus Italien Monteverdis „Maledetto“, aus Spanien Juan de Enzinas „Ay triste que vengo“, aus Frankreich das Sauflied „Tourdion“ und gleich danach, weil es so schön passt, „Qui veut chasser une migraine“ (Wollt die Migräne ihr vertreiben). Gastmusiker, die Akzente setzen könnten, gibt es nicht. Für die nötige Farbigkeit sorgen die beiden Künstler selbst, mit Stimmungswechseln (die im CD-Titel angedeutet werden), ansprechenden Arrangements und den vielen Sprachen; Klarheit und eine gewisse Melancholie liegen in der Sache selbst. Dazu gibt es ein liebevoll gemachtes Booklet mit netten Fotos, den Liedertexten und sogar Übersetzungen.

Von Frank Füllgrabe aus der Landeszeitung vom 22.08.2014

Das Duo Feinslieb sind die Hamburger Rika Tjakea (Gesang) und Fabio Malaguti {u.a. Gitarre, Bouzouki, Gesang, Maultrommel). Auf „Ay triste – falalá“ singen und spielen sie europäische Kunst-, und Volkslieder in sechs verschiedenen Sprachen, vom Mittelalter über die Renaissance bis ins 19, Jahrhundert. In den Texten geht es um die Liebe, mit einer Spannbreite – der Albumtitel verrät es bereits – von betrübt bis ausgelassen-fröhlich. Musikalisch „schweben“ die beiden, wie sie selbst sagen, ,,historisch unkorrekt und musikalisch erfrischend lebendig zwischen Hochkultur und Unterhaltung, rasant, oder gefühlvoll und nie kitschig“.- Stimmt genau! Eine kleine feine Produktion fernab vom Mainstream, die sich hören lassen kann.

Von Barbara Fuchs aus Neue Stadt, September 2014


Nach oben